Maulbeerblättrige Passionsblume Samen  - 3
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Maulbeerblättrige Passionsblume Samen

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Maulbeerblättrige Passionsblume Samen (Passiflora maliformis)

Preis für packung von 3 Samen.

Passiflora morifolia (gelegentlich auch als Maulbeerblättrige Passionsblume bzw. Maulbeerbaumblättrige Passionsblume bezeichnet) ist eine Pflanzen-Art aus

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Maulbeerblättrige Passionsblume Samen (Passiflora maliformis)

Preis für packung von 3 Samen.

 Passiflora morifolia (gelegentlich auch als Maulbeerblättrige Passionsblume bzw. Maulbeerbaumblättrige Passionsblume bezeichnet) ist eine Pflanzen-Art aus der rund 460 Arten umfassenden Gattung der Passionsblumen (Passiflora), der umfangreichsten Gattung innerhalb der Passionsblumengewächse (Passifloraceae).
Beschreibung
Passiflora morifolia ist eine mehrjährige Kletterpflanze, die bis 12 m Höhe erreichen kann. Die leicht behaarten Laubblätter sind drei- bis fünflappig, meist 3,5 bis 10 cm lang, gesägt bis gezähnt und erinnern etwas an Maulbeerblätter (daher auch der Artname: lat. morifolius = maulbeerblättrig).
Die Blüten sind mit einem Durchmesser zwischen 2,5 und 3,5 cm im Vergleich zu vielen anderen Gattungsvertretern relativ klein. Die weißen Kronblätter umgeben einen einreihigen weißen Strahlenkranz, der eine breite purpurviolette Zone aufweist. Wie bei den Passionsblumen üblich, sind die Fortpflanzungsorgane (fünf Staubgefäße und drei Narben) als Androgynophor zu einer die Blütenhülle weit überragenden Säule zusammengefasst.
Da die Blüten selbstfruchtbar sind, werden regelmäßig blauviolette Früchte ausgebildet, die in Form und Größe (bis etwa 4 cm Länge) stark an Pflaumen erinnern, jedoch als nicht genießbar gelten. Die Samen in ihrem Inneren sind von intensiv orangerotem Arillus-Gewebe umgeben.
Verbreitung
Der Verbreitungsschwerpunkt von Passiflora morifolia liegt in Bolivien, Argentinien, Paraguay und dem angrenzenden Brasilien. Einzelne Vorkommen liegen auch in Guatemala, Venezuela, Kolumbien, Ecuador und Peru.
Sonstiges
Passiflora morifolia wird häufig in Schmetterlingshäusern kultiviert, da sie eine gut geeignete Futterpflanze für viele Raupen der Gattung Heliconius darstellt.

Wegen ihrer verhältnismäßig geringen Ansprüche kann sie auch im Zimmer gehalten werden.

 
Substrat: Das Substrat sollte durchlässig und leicht sauer sein. Ein hoher Perlit-Anteil im Substrat hat sich als sehr hilfreich erwiesen.
 
Wasserbedarf: Passionsblumen benötigen relativ viel Wasser. Das Substrat sollte in der Wachstumsperiode immer leicht feucht sein. Staunässe sollte jedoch vermieden werden, weil sonst die Wurzeln Schaden nehmen. Im Winter sollte nur wenig gegossen werden; das Substrat darf dann nur leicht feucht gehalten werden. Das  Wasser darf nicht zu kalkhaltig sein, da sonst die Pflanze auf Dauer eingeht.
 
Lichtbedarf: Passiflora edulis benötigt einen möglichst hellen Standort. Nach kurzer Gewöhnung verträgt sie ganztägig volle Sonne, was der Blütenentwicklung förderlich ist. Im Winter genügt ein nicht undbedingt sehr heller, kühler Raum. Bei Überwinterung als Zimmerpflanze wird deutlich mehr Licht benötigt, da sonst die Pflanze vergeilt.
 
Temperatur: Während der Wachstumsperiode möglichst warm. Im Herbst kann man Passiflora edulis bis knapp vor den ersten Nachtfrösten im Freien kultivieren. Danach muß sie entweder als Zimmerpflanze weiterkultiviert oder in einen kühlen Raum bei 5-10 °C zur Überwinterung eingeräumt werden. P. edulis f. flavicarpa verträgt dabei Kälte etwas besser als f. edulis, ist aber weniger kälteresistent als P. caerula.
 
Sonstiges: Passiflora edulis f. edulis ist selbstfruchtend und setzt pupurfarbene Früchte an, während P. edulis f. flavicarpa auf Fremdbestäubung angewiesen ist und gelbe Früchte besitzt.
 
Verwandte Arten: Es gibt mehr als 400 verschiedene Arten, u.a. die als Zierpflanze bekannte  Passiflora caerula, deren Früchte zwar nicht giftig aber ungenießbar sind. Eßbare, als Granadilla in Deutschland ganzjährig erhältliche Früchte produziert hingegen Passiflora ligularis. Auch aus ihr kann man leicht auf die unten beschriebene Wiese Pflanzen heranziehen. Allerdings sind ihre herzförmigen Blätter nicht so dekorativ wie die der anderen populären Arten.

Anzucht einer Maracuja-Pflanze

 

Frucht: In Deutschland werden vorzugsweise im Spätherbst/Winter Früchte der purpurnen Maracuja angeboten. Gelbe Maracujas sind hingegen hierzulande nur schwer erhältlich. Eine Prüfung auf Reife erübrigt sich; auch purpurne Maracujas, die noch leicht gelblich/grünlich sind, besitzen eine ausreichende Reife. Anzumerken bleibt, daß man problemlos auch leicht schrumpelige Früchte kaufen kann, da man ohnehin die Pulpa im Inneren ißt.
 
Samen: Der Samen der Maracuja ist mit etwa 3-5 mm nicht sonderlich groß. Man kann ihn leicht gewinnen, indem man ihn aus einer halbierten Frucht fischt und durch Reiben zwischen 2 Stücken Küchenkrepp von der Pulpa befreit, welche ansonsten später beim Keimvorgang schimmeln würde. Etwas rustikaler kann man Samen im größeren Umfang gewinnen, indem man das Innere der Frucht auslöffelt und zwischen Oberlippe und Zähnen die Pulpa weitgehend aussaugt. Die Samen befreit man dann ebenfalls grob mittels Küchenkrepp von anhaftenden Bestandteilen, indem man sie zwischen 2 Stücken Küchenkrepp abrubbelt. Sodann nimmt man trockenen, feinen Sand (Rheinsand, Spielsand, Vogelsand o.ä.) und befreit die Samen damit völlig vom restlichen noch anhaftenden Fruchtfleisch. Denn dieses würde später anfangen zu faulen, wobei die Fäulnis dann sehr leicht auf den Sämling übergreift. Sodann wird er mehrfach mit Wasser gespült und dann entweder für eine spätere Verwendung bei Raumtemperatur getrocknet oder gleich zum Keimen gebraucht. Alternativ kann man den abgelutschten Samen auch auf eine feste Unterlage aufstreichen, nach dem völligen Durchtrocknen (dauert mehrere Tage bis Wochen) mit einem harten Gegensand (z.B. Messerrücken) von der Unterlage abschaben und von der nun trockenen Samenhülle durch Rubbeln befreien.
 
 
Keimzeit: Als Keimzeit kann man mit etwa 4 Wochen rechnen; bei niedriger Temperatur dauert es länger.
 
Substrat: Zur Anzucht ist lockeres, unbedingt nährstoffarmes (damit sich die Wurzeln gut entwickeln) Substrat mit einem pH-Wert nicht über 7. Bewährt hat sich eine Mischung aus Cocos-Substrat und Perlit oder Cocos-Substrat und Sand. Zur weiteren Kultur verwendet man am besten ein Gemisch aus lehmiger Gartenerde und viel Perlit.
 
Pflanzvorgang: Zuerst wird der Samen in lauwarmem (aber keinesfalls heißem) Wasser 2 bis 3 Tage eingeweicht. Idealerweise verwendet man hierzu eine Thermokanne. Man füllt ein kleines Pflanzgefäß max. zu etwa 3/4 mit nur leicht feuchtem Pflanzsubstrat und legt die gesäuberten Samen im Abstand von mindestens 1 cm auf das Substrat. Die Samen werden nicht mit Substrat bedeckt. Durch Abdeckung des Anzuchtgefäßes mit klarer Kunststoffolie erreicht man eine die Keimung begünstigende erhöhte Luftfeuchtigkeit.
 
Anzucht: Das so vorbereitete Pflanzgefäß muß nun an einen warmen und hellen Platz. Wenn Sie die Pflanze auf eine Fensterbank stellen wollen, prüfen Sie am besten zuerst, ob es dort auch wirklich warm genug ist; gefordert werden um die 25 °C bis maximal 30 °C. Vor allem in den kühleren Jahreszeiten ist nämlich die Fensterbank deutlich kühler als man gemeinhin annimmt, auch dann wenn sich darunter ein eingeschalteter Heizkörper befindet. Unter Umständen kann man auch einen Platz neben einem Heizkörper wählen. Vorher sollten Sie aber die Temperatur an diesem Ort am besten mit einem Minima-/Maximathermometer über einen Tag kontrollieren, da es dort wiederum viel zu heiß sein kann und man die Samen buchstäblich kocht. Auf oder über der Heizung ist es auf jeden Fall viel zu heiß. Unkomplizierter ist ein beheizbares Zimmergewächshaus, bei dem man idealerweise die Substrattemperatur einstellen kann. Im Fachhandel sind diese etwa ab 40x25x20 cm (HxBxT) großen Gewächshäuser ab ca. 40 Euro. Ideal für die Keimung von Maracuja-Samen sind 25 °C.
 
Wässerung: Wie so oft muß das Substrat leicht feucht aber keineswegs naß sein. Am besten benutzen Sie zum Bewässern ein Sprühgerät.
 
Düngung: Sämlinge werden überhaupt nicht gedüngt, denn sie versorgen sich im ersten Lebensabschnitt selbst. Frühestens 1-2 Wochen nach dem Pikieren (s.u.) sollte man beginnen, sehr schwach mit einem Flüssigdünger zu düngen, d.h. einmal pro Woche ein Viertel der empfohlenen Menge. Dies gilt auch im Winter bei Zimmerkultur adulter Pflanzen. Voraussetzung ist jedoch ein heller und warmer Standort; bei kühler Überwinterung wird überhaupt nicht gedüngt und nur sehr sparsam gegossen.
 
Umtopfen: Die Pflanzen sollte man pikieren d.h. jeweils einen bis drei Sämlinge in einen eigenen Pflanztopf verpflanzen, sobald sie so groß sind, daß man sie problemlos mit den Fingern greifen kann. Pflanzt man mehr als einen Sämling in einen gemeinsamen Pflanztopf, sollte der Pflanzabstand mindestens 5 cm betragen. Dabei sollte das gleiche Substrat verwendet werden wie zur Anzucht.
V 18 PMC2
106 Artikel

Technische Daten

Handverlesene Samen?
Handverlesenes Saatgut
Bio Samen ?
Bio-Samen
Bio ?
Ja
Essbar?
Essbar
Vorbehandlung der Aussaat?
Skarifikation benötigt: Ja
Vor der Aussaat in Wasser einweichen 12-24 h
Lebenszyklus:
Mehrjährige Pflanze: Ja

USDA Hardiness zone

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