Kapstachelbeere Samen (Physalis peruviana) 1.5 - 1

Kapstachelbeere Samen (Physalis peruviana)

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Kapstachelbeere Samen (Physalis peruviana)

Preis für packung von 10 oder 30 Samen.

Die Kapstachelbeere (Physalis peruviana), nach dem botanischen Gattungsnamen oft verkürzt Physalis, aber auch Andenbeere, Andenkirsche und Peruanische Blasenkirsche, seltener Judenkirsche, genannt,

Samen im Packung :

Kapstachelbeere Samen (Physalis peruviana)

Preis für packung von 10 oder 30 Samen.

Die Kapstachelbeere (Physalis peruviana), nach dem botanischen Gattungsnamen oft verkürzt Physalis, aber auch Andenbeere, Andenkirsche und Peruanische Blasenkirsche, seltener Judenkirsche, genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Blasenkirschen in der Familie der Nachtschattengewächse(Solanaceae).

Beschreibung

Die Kapstachelbeere ist eine ein- oder mehrjährige, aufrechte und krautige Pflanze, die Wuchshöhen von etwa 0,5 bis 2 Meter erreicht.[3] Sie ist feinfilzig bis filzig behaart, die Trichome sind gelenkig und stehen meist im rechten Winkel von den rippigen Stängeln ab.

Die gestielten, einfachen Laubblätter besitzen eine eiförmige Blattspreite mit einer Länge von 5 bis 15 Zentimeter und einer Breite von 4 bis 10 Zentimeter. Die Spitze ist oftmals spitz bis zugespitzt, die Basis mehr oder weniger herzförmig. Der Blattrand ist ganz oder mit wenigen unregelmäßigen, größeren Zähnen besetzt. Sowohl Ober- als auch Unterseite sind mit anliegenden, gelenkigen Trichomen besetzt, wobei die Unterseite und die Bereiche an den Hauptadern etwas stärker behaart sind. Die rippigen und haarigen Blattstiele haben eine Länge von 2 bis 5 Zentimeter. Nach der Fruchtreife fallen die Blätter ab.[4]

Die fünfzähligen, zwittrigen Blüten mit doppelter Blütenhülle stehen an bis etwa 1,5 Zentimeter langen und haarigen Blütenstielen. Sie erscheinen meist einzeln an den Blattachseln. Der stark haarige Kelch ist zur Blütezeit glockenförmig, 8 bis 9 Millimeter lang und an der Basis der Kelchzähne 4 bis 6 Millimeter breit. Die außen gekielten Kelchzähne sind dreieckig geformt und etwa genauso lang wie die Kelchröhre. Die gelbe, becherförmig verwachsene und feinhaarige und in der Kronröhre dicht und länger behaarte, 10-faltige Krone hat eine Länge von 10 bis 14 Millimeter und wird 12 bis 15 Millimeter breit und ist vor dem Schlund, durchscheinend, purpurfarben gefleckt. Die fünf kurzen Staubblätter bestehen aus 2 bis 4 Millimeter langen Staubfäden und violetten, 3,5 bis 4 Millimeter langen Staubbeutel. Der Fruchtknoten ist oberständig, mit einem Griffel mit kopfiger Narbe.

An der wachsenden Frucht vergrößert sich der Kelch auf eine Länge von 3 bis 4 Zentimeter und einen Durchmesser von 2,5 bis 3 Zentimeter, lampionartig. Er ist weich behaart, zehnrippig oder leicht zehnwinkelig. Er trocknet dann zur Reife dünn, bräunlich und papierig aus. Er enthält eine vielsamige, gelbe bis orange, 12 bis 20 Millimeter lange und 10 bis 15 Millimeter breite, glatte, glänzende und eiförmige bis rundliche Beere. Sie steht auf der ausgestülpten Blütenachse, die einen Durchmesser von 3 bis 5 Millimeter erreicht. Die gelblichen, flachen und feingrubigen Samen sind etwa 2 Millimeter groß und etwa rundlich bis elliptisch.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 48.

Verbreitung

Die Heimat der Kapstachelbeere liegt in Südamerika; ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Venezuela, Bolivien, Kolumbien, Ecuador und Peru. Außerhalb dieser Gebiete wird sie oft kultiviert und ist oftmals verwildert anzutreffen.[6]

Systematik

Innerhalb der Gattung der Blasenkirschen (Physalis) wird die Kapstachelbeere in die Sektion Lanceolatae eingeordnet.[7]

Nutzung

Die Kapstachelbeere wird vor allem in Afrika, Südamerika, Indien sowie auf der indonesischen Insel Java angebaut und in die ganze Welt exportiert. Weitere Anbauländer sind Australien, Kenia, Neuseeland, die Vereinigten Staaten und Südfrankreich. Die Haupterntezeit ist Dezember bis Juli.[8] In Deutschland wird sie meist unter dem Gattungsnamen Physalis gehandelt. Die Früchte reifen nach der Ernte nicht nach, sie zählen zu den nichtklimakterischen Früchten. Die Früchte der Kapstachelbeere enthalten Vitamin C, B1, Provitamin A, und Eisen.[8] Geschmacklich vereinigen Kapstachelbeeren – ähnlich wie Ananas – Süße mit deutlicher Säure; ihr Aroma ist jedoch eigenständig und intensiver als bei vielen anderen Früchten. In Afrika werden die Blätter der Kapstachelbeere traditionell als Pflaster zur Wundbehandlung verwendet[8] und unterschiedliche Teile der Pflanze zur Behandlung von Durchfall.[9]

Nährstoffgehalt – Vitamine und Spurenelemente

Nährwerttabelle Andenbeere, roh 
Gehalt in 100 g
Energie =222 kJ Wasser =85,40 g Protein =1,90 g Fett =0,70 g
Kohlenhydrate =11,20 g Calcium =9 mg Eisen =1,0 mg Phosphor =40 mg
Vitamin C =11,0 mg Thiamin =0,110 mg Riboflavin =0,040 mg Niacin =2,80 mg
Vitamin A =36 µg

Quelle: (in englischer Sprache) United States Department of Agriculture[10]

Namensgebung

Als „Kapstachelbeere“ wird die Physalis bezeichnet, seit portugiesische Seefahrer die Pflanze nach Südafrika gebracht hatten, wo sie gut gedieh und sich in der Umgebung des Kaps der Guten Hoffnung ausbreitete.[11]

Der Name „Judenkirsche“ leitet sich von der Form des umgebenden Lampions (des Blütenkelchs) ab, der in seiner Form und Farbe den nach diversen Kleiderordnungen für Juden vorgeschriebenen Hüten gleicht, die sich wiederum von der phrygischen Mütze ableiten lassen. Üblich waren diese seit dem Frühmittelalter.[2]

Im spanischsprachigen Lateinamerika hat sich kein einheitlicher Name der Frucht durchgesetzt. Stattdessen gibt es verschiedene Bezeichnungen, die sich von Land zu Land oder von Region zu Region unterscheiden. In Peru heißt die Physalis aguaymanto nach ihrem Namen auf Quechua, awaymantu, aber auch tomatillo, tomate silvestre (Waldtomate), uchuba oder upshanqu. In Kolumbien sind die Namen guchavo, guchuva, uchuva, uvilla oder vejigón gebräuchlich, in Bolivien chirto (aus dem Aymara) und chupulí, in Chile auch bolsa de amor (Liebestasche) und in Mexiko cereza del Perú (Perukirsche).

Anzucht und Pflege↓

Gesund: Die vitaminreichen Beeren isst man am besten roh. Enthalten sind vor allem Vitamin C, Provitamin A und B-Vitamine.
Giftig: Alle übrigen Pflanzenteile sind dagegen giftig. 
Kalorien: Mit 76 kcal/100 g  (= übliche Verkaufsverpackung.) sind sie jedoch recht kalorienreich, ähnlich wie Weintrauben. Ca. 3 kcal/Stück.
> Wie essen?
Verwendungen: Wir naschen sie gerne einfach so wie sie sind, meist direkt aus der Papierhülle. Beliebt sind sie z.B. auch als Dekoration, etwa zu Eiscreme (nicht so gesund), oder im Obstsalat. Zubereiten: Der braune Lampion wird nicht mitgegessen. Eine klebrige Schicht der Beeren kann man auch abwaschen.
> Ernten: Im Garten erscheinen die stachelbeer- oder kirschgroßen, orangefarbenen Beeren ab August. Kann im Haus überwintert werden.
Standort, Ansprüche: 
> Anbau - Licht: Volle Sonne. Düngen: In normalem Gartenboden braucht man *nicht* zu düngen, am besten mulchen: Zu hoher Nährstoffgehalt, z.B. durch Überdüngen, führt zu verstärktem Triebwachstum auf Kosten der Blüten und damit Früchte. Wasser: Normal gießen, nicht austrocknen lassen, empfindlich gegen Trockenheit. Boden, pH-Wert: Das Substrat kann auch nährstoffarm und sauer, neutral oder kalkhaltig (alkalisch) sein.
Schneiden: Nur nötig bei mehrjähriger Kultur. Dann im Frühling stark auf 1/3 bis 1/2 zurückschneiden wie z.B. Fuchsien, siehe auch Halbsträucher schneiden.

Anzuchtanleitung

Vermehrung:

Samen

Vorbehandlung:

0

Stratifikation:

0

Aussaat Zeit:

ganzjährig

Aussaat Tiefe:

Aussaat knapp unter der Oberfläche

Aussaat Substrat:

Kokos oder Aussaat-Mix + Sand oder Perlite

Aussaat Temperatur:

20-25 ° C

Aussaat Standort:

hell + konstant feucht halten, nicht naß

Keimzeit:

1-2 Wochen

Schädlinge:

Spinnmilben > besonders unter Glas

Giessen:

in der Wachstumsperiode regelmäßig wässern
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