Schwarze / braune Senfgewürze - ungemahlen

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Schwarze / braune Senfgewürze - ungemahlen
Der Preis gilt für die Verpackung von 10 Gramm dieses Gewürzes.

Der Braune Senf (Brassica juncea), auch Indischer SenfSareptasenf oder Ruten-KohlChinesischer Senf genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Die Heimat ist Asien

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Der Preis gilt für die Verpackung von 10 Gramm dieses Gewürzes.

Der Braune Senf (Brassica juncea), auch Indischer SenfSareptasenf oder Ruten-KohlChinesischer Senf genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Die Heimat ist Asien, sie ist aber auch in anderen Teilen der Welt eingebürgert worden. Sorten dieser Art werden vielfältig genutzt. 

Brauner Senf wächst als einjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von meist 30 bis 100 (20 bis 180) cm. Einige Formen besitzen fleischige Pfahlwurzeln. Die oberirdischen Pflanzenteile sind meist flaumig behaart und manchmal etwas rötlich bis bläulich. Die aufrechten Stängel sind meist im oberen Bereich verzweigt.

Die am Stängel verteilten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattstiele sind im unteren Bereich des Stängels länger und werden je weiter oben laufend kürzer; sie sind meist 2 bis 8 (1 bis 15) cm lang. Die 6 bis 30 (4 bis 80) cm lange und 1,5 bis 15 (bis 28) cm breite Blattspreite ist eiförmig, länglich bis lanzettlich oder je weiter unten leierförmig bis fiederteilig. Der Blattrand kann glatt bis gezähnt sein. 

Die Blütenstiele sind 1,5- bis 5,5-mal so lang wie die Kelchblätter, bis zur Fruchtreife wachsen sie bis auf meist 0,8 bis 1,5 (0,5 bis 2) cm. Die zwittrigen Blüten sind vierzählig. Die vier ausgebreiteten, länglichen Kelchblätter sind meist 4 bis 6 (3,5 bis 7) mm lang und 1 bis 1,7 mm breit. Die vier 3 bis 6 mm lang genagelten, gelben Kronblätter sind meist 8 bis 11 (6,5 bis 13) mm lang und 5 bis 7,5 mm breit. Es sind sechs Staubblätter vorhanden. Die Staubfäden sind 4 bis 7 mm und die länglichen Staubbeutel sind 1,5 bis 2 mm lang. Die Blütezeit reicht von März bis Juni. Diese Art ist selbstfertil und wird von Instekten bestäubt.

Die Art geht zurück auf die natürliche Hybridisierung zweier verwandter Arten, mit Verdoppelung des Genoms, sie ist also allotetraploid. Eine Elternart ist Rübsen (Brassica rapa), die andere Schwarzer Senf (Brassica nigra). Diese Arten ergeben bei experimenteller Kreuzung Primärhybride, die dem Braunen Senf in ihren Eigenschaften entsprechen. Solche Versuche sind im Rahmen der Pflanzenzüchtung durchgeführt worden, da die Art genetisch sehr uniform und dadurch züchterisch mit klassischen Methoden schwer verbesserbar ist, dafür wird ein doppelter Genetischer Flaschenhals verantwortlich gemacht: ein erstes Mal bei der Hybridisierung, ein zweites Mal bei der Domestizierung zur Kulturpflanze.

Der Braune Senf ist als Kulturpflanze aus archäologischen Ausgrabungen in Indien seit 2300 vor Christus bekannt. Die Herkunft der Art und die Zentren der ersten Kultivierung sind umstritten, einerseits kommt der Nahen Osten, andererseits China, aber auch alle Regionen dazwischen in Frage. Der russische Botaniker Nikolai Iwanowitsch Wawilow, einer der Pioniere der Kulturpflanzenforschung, nahm Afghanistan als Ursprung an. Nach den genetischen Daten ist ein östlicher Ursprung, vermutlich in zwei verschiedenen, unabhängigen Linien, wahrscheinlich, von wo die Pflanze nach Indien und später weiter nach Westen eingeführt wurde oder sich ausbreitete

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